Die Zirbe

Die Zirbe

für Holzgenießer

Die Zirbe gehört zur großen botanischen Gattung der Kiefern. Sie ist in den westlichen Innenalpen auf 1400 bis ca. 2500 m Seehöhe verbreitet, und oft mit der Lärche und Fichte vergesellschaftet. Sie wird im Durchschnitt 200 bis 400 Jahre alt. Schätzungen gehen jedoch davon aus dass sie bis zu 1200 Jahre erreichen könnte.
Der Wuchs der Zirbe ist stark von den Witterungseinflüssen geprägt. Alte Exemplare sind oft vom Wind zerzaust und durch Blitze und Schneebrüche deformiert. Das Höhenwachstum variiert je nach Standort aber im Normalfall wird sie rund 25 Metern hoch.
Das Holz der Zirbe hat einen gelbrötlichen Kern und einen schmalen gelblichen Splint; es ist weich, leicht, dauerhaft und gut zu bearbeiten. Die zahlreichen festverwachsenen Äste der Zirbe bedeuten für das Holz keine Qualitätsminderung im Gegensatz zu den anderen Baumarten. Durch die dunklen Äste entsteht eine besonders schöne Zeichnung. Frisch geschlagenes Zirbeholz bewahrt noch Jahrzehnte seinen charakteristische Duft, den man besonders in Zirbenstuben wahrnimmt.

Das Zirbenbett - besser schlafen

Erholung im Schlaf

Zirbenholz erspart eine Stunde Herzarbeit

„Im Zirbenbett schläft sich´s besser!“ Wissenschaftlern der Forschungsgesellschaft Joanneum Research (Institut für Nichtinvasive Diagnostik (IND), Weiz) ist ein überraschender Beweis über die positiven Eigenschaften von Zirbenholz gelungen.

Über moderne Sensortechnologien lassen sich das autonome Nervensystem und Funktionen des Stammhirnes beobachten, die sich in der so genannten Herzfrequenzvariabilität abzeichnen. In einer Blindstudie wurden die Auswirkungen von Zirbenholz auf die Belastungs- und Erholungsfähigkeit des menschlichen Körpers erforscht. Es zeigt sich eine deutlich bessere Schafqualität im Zirbenholzbett. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche Ersparnis im Zirbenholzbett liegt bei 3500 Herzschlägen pro Tag, das entspricht ca. einer Stunde „Herzarbeit“!
Wissenschaftlich belegt ist auch die Tatsache, dass in einem Zirbenzimmer keine Wetterfühligkeit auftritt. Trotz Luftdruckveränderung bleibt der Kreislauf stabil. Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt.
Für das edle Holz der „Königin der Alpen“ eine Bestätigung der zahlreichen Anwendungsfelder.

Zirbenholz - keine Chance für Schädlinge

Schädlingshemmend. Antibakteriell.

„Schrankbewohner aufgepasst“

Eine Untersuchung der antibakteriellen Wirkung von Zirbenholz wurde am Institut für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg durchgeführt – mit einem erstaunlichen Ergebnis: in feuchter Umgebung ist eine hohe bakterienhemmende Wirkung von Zirbenholz festzustellen. Nach einer Versuchzeit von 12-14 Stunden sind auf dem Zirbenholz keine lebensfähigen Bakterien nachzuweisen.
Auch zur Wirkung der Zirbe gegen die Kleidermotte gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Die schädlingshemmende Wirkung verschiedener Holzarten sowie von Kunststoff auf die Entwicklung der Larven der Kleidermotte wurde vergleichend untersucht. Der Nachweis für die besondere Eignung von Zirbenholzmöbeln zur mottensicheren Aufbewahrung von Textilien konnte in der Untersuchung eindeutig erbracht werden. Das machten sich bereits unsere Vorfahren zu Nutze.


Mehr zum Thema Zirbenholz erfahren Sie auch unter www.zirbe.info